Gemeinsam mit Highspeed durch die Region

Aktuelles

In Oberried läuft die Ausschreibung der Bauleistungen in Los I. Mit dem Baubeginn rechnet das Planungsunternehmen bei reibungslosem Verlauf der Ausschreibung derzeit in Q2 2026. Derweil ist das im Los für das Netz notwendige zentrale Verteilergebäude bereits gestellt. mehr...
Die Bauarbeiten des Zweckverbands Breitband Breisgau-Hochschwarzwald (ZVBBH) zum staatlich geförderten Glasfaserausbau der unterversorgten Adressen im weißen Fleck in Stegen sind abgeschlossen. Die abschließende Dokumentation ist erstellt. Sie ist Voraussetzung für die Abnahme durch den Zweckverband und die anschließende Überlassung des Netzes an den Netzbetreiber. mehr...
In Merdingen sind die Tiefbau- und Glasfaserarbeiten im Rahmen des Ausbaus der weißen Flecken durch den im Auftrag des Zweckverbands für Planung und Bau verantwortlichen mitplanenden Generalübernehmer Menner Tiefbau GmbH in mehreren Bereichen fertiggestellt. Die Überlassung von Teilbereichen an den Netzbetreiber steht bevor.   mehr...
In Los I in Feldberg sind die Tiefbau-, Glasfaser- und Montagearbeiten zum Ausbau der weißen Flecken komplett abgeschlossen. Die im Anschluss an den Bau zur Abnahme notwendigen Dokumentationsarbeiten laufen. In Los II werden verbleibende Planungsleistungen neu vergeben. mehr...
Die Tiefbau-, Glasfaser- und Montagearbeiten zum Ausbau der weißen Flecken in Titisee-Neustadt sind abgeschlossen und in Los I durch den Zweckverband Breitband bereits abgenommen. In Los II steht die Abnahme bevor. Zurzeit laufen zudem in beiden Losen die Dokumentationsarbeiten. Nach Abschluss kann die Übergabe des Netzes an den Betreiber erfolgen. mehr...

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Der Plan zum schnellen Internet

In der EU liegt die Zuständigkeit für Breitbandausbau bei Unternehmen des freien Marktes. Als Gesetzgeber hat der Bund die Aufgabe für Telekommunikation an den Markt übertragen. Telekommunikation zählt damit nicht zur kommunalen Daseinsvorsorge. Nach Zielvorstellung des Bundes erfolgt der flächendeckende Ausbau marktgetrieben. Kommunaler Ausbau unterliegt strengen Voraussetzungen des Bundes. Kommunaler Ausbau kann nur bei Marktversagen erfolgen und stellt eine freiwillige Leistung dar.
 
Für diesen Zweck wurde der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald von 40 Städten und Gemeinden des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald sowie dem Kreis selbst gegründet.
Als freiwillige kommunale Leistung hat er einen leistungsstarken und zukunftsfähigen Breitbandausbau mit eigener Infrastruktur zur Verbesserung der Versorgung zur Aufgabe. Während städtische Bereiche über die Marktentwicklung in der Regel bereits einen guten Zugang zum schnellen Internet haben, besteht im ländlichen Raum oft eine Unterversorgung. Diese ungleiche Aufteilung ist insbesondere auf die geringe Siedlungsdichte sowie die vielfältigen topografischen Gegebenheiten und den damit verbundenen höheren Ausbaukosten der Firmen zurückzuführen. Aufgabe des Zweckverbands Breitband ist der Aufbau eines Glasfasernetzes. Er beginnt damit in den unterversorgten Bereichen.
 
Kommunaler Ausbau ist auf Fördermittel angewiesen. Mit komplexen und langwierigen Förderprogrammen versuchen Bund und Land Anreize zur Behebung von Marktversagen zu schaffen. Hohe Auflagen der Zuwendungsgeber machen den Erhalt der Mittel schwierig. Die Programme sind so ausgelegt, dass sie den Wettbewerb des Marktes nicht verzerren dürfen. Anspruch auf Mittel besteht nicht.

Nachfolgende Grafik zeigt die Struktur beim Ausbau des Verbands über das Bundesförderprogramm Breitband, an dem das Land Baden-Württemberg Anteil im Rahmen einer Mitfinanzierung nehmen kann:
  

Phasen des Ausbaus

Phasen des Ausbaus (Februar 2022)